Partner und Wegbegleiter
Der Kiez funktioniert nicht allein. Hinter jeder Tür, jedem Licht und jeder Geschichte stehen Menschen, die hier leben und arbeiten. Einige von ihnen begleiten meinen Weg schon lange oder unterstützen die Tour auf unterschiedliche Weise.
An dieser Stelle stelle ich dir Orte und Personen vor, mit denen ich verbunden bin und die den Einblick in das echte St. Pauli überhaupt erst möglich machen.

Marys Treff bei Günter Jauch
auf St. Pauli ist eine urige Eckkneipe in der Gerhardstraße, nur ein paar Schritte von der Reeperbahn entfernt. Der Name ist ein Kiez-Witz: Der Wirt heißt wirklich so ähnlich, hat aber nichts mit dem TV-Moderator zu tun, und „Mary“ war seine Ex-Frau. Drinnen trifft man Stammgäste, Nachtschwärmer und neugierige Touristen zwischen Nikotinpatina, Astra-Gläsern und sehr direkten Gesprächen. Statt schicker Bar bekommt man hier echtes Kiez-Wohnzimmergefühl, laut, herzlich und leicht chaotisch. Viele Kieztouren beginnen genau hier, weil man in fünf Minuten versteht, wie St. Pauli tickt. 🍺
Titty Twister
Der Titty Twister auf der Reeperbahn ist eine kleine, laute Partybar, benannt nach der Vampir-Kneipe aus dem Film From Dusk Till Dawn. Hier gibt es keine Zurückhaltung: enge Tanzfläche, schnelle Shots und Musik, die eher Bauch als Ohr anspricht. Publikum ist bunt gemischt aus Kiezgängern, Junggesellenabschieden und Nachtschwärmern, die noch nicht heim wollen. Die Stimmung kippt oft innerhalb von Minuten von „ein Bier“ zu „warum ist es plötzlich 5 Uhr morgens“. Kurz: weniger Bar, mehr Nacht-Beschleuniger. 🦇🍹
Das Touch
Der Touch BDSM Night Club nahe der Reeperbahn gehört zu den bekannteren Fetisch-Locations auf St. Pauli. Statt Partybar erwartet dich hier ein Club mit Dresscodes, rotem Licht und bewusst theatralischer Atmosphäre. Gäste kommen meist gezielt wegen der Szene, Neugierige dürfen aber ebenfalls hinein, solange sie sich respektvoll verhalten. Musik, Bar und spezielle Spielbereiche laufen parallel, weshalb es sich eher wie ein nächtlicher Erlebnisclub als wie eine klassische Disco anfühlt. Kurz gesagt: kein Ort zum Vorglühen, sondern eine eigene Subkultur-Blase mitten im Kiez.

Die Kiezjungs
Die Kiezjungs Rotlichttour ist keine Show und kein Club, sondern eine geführte Tour über St. Pauli, geleitet von echten Kiez-Guides mit Szene-Hintergrund. Statt trockener Stadtführung bekommst du Geschichten über Reeperbahn, Davidwache, Herbertstraße und das Nachtleben aus erster Hand. Humor, Anekdoten und ein bisschen rauer Ton gehören dazu, weil die Guides den Kiez eher erzählen als erklären. Man lernt, wie das Viertel wirklich funktioniert, von Türstehern bis zu Stammkneipen. Kurz gesagt: weniger Sightseeing, mehr lebendige Straßenkunde bei Nacht. 🌙🍻
Der Joyclub
Joyclub.de ist keine Location auf dem Kiez, sondern eher die digitale Eingangstür dorthin. Die Plattform funktioniert wie ein soziales Netzwerk für Dating, Fetisch- und Swinger-Szene, über das Leute Kontakte knüpfen und Veranstaltungen finden. Viele Hamburger Clubs, auch auf St. Pauli, kündigen dort Partys und Themenabende an, weshalb ein großer Teil des Nachtlebens im Hintergrund über diese Seite organisiert wird. Statt Tanzen oder Trinken steht hier Kommunikation, Kennenlernen und Community im Mittelpunkt. Kurz gesagt: Der Kiez passiert nachts auf der Straße und in Bars, aber er verabredet sich oft vorher im Joyclub. 🗝️🌙
Lorsins Art Bar
Die Lorsin Art Bar in der Friedrichstraße auf St. Pauli ist eine ruhige Gegenwelt zum Reeperbahn-Dauerlärm. Statt Party gibt es hier Sofas, Bilder an den Wänden und Gespräche, die länger halten als ein Shotglas. Viele kommen zum Runterkommen nach der Nacht oder als Startpunkt, bevor der Kiez richtig aufdreht. Das Publikum ist bunt gemischt, aber auffallend entspannt und fast wohnzimmerartig. Kurz gesagt: der Ort, an dem der Kiez kurz den Puls senkt und wieder Mensch statt Event wird. 🍷🖼️












